Im Rahmen der Erweiterung des „Archäologischen Parks Xanten“ (APX) wurde nach dreijähriger Bauzeit ein moderner Museumsbau aus Stahl und Glas an historischer Stelle auf dem Gelände fertig gestellt. Auf den ausgegrabenen Fundamenten der Eingangshalle wurde ein Gebäude erstellt mit den Originalmassen der Eingangshalle des römischen Stadtbades. Die Ruinen der angrenzenden Baderäume sind von einem Schutzbau überdeckt, dessen Maße und Strukturen ebenfalls das antike Gebäude nachzeichnen.
Im Inneren des neuen „Römermuseums“ mit einer Grundfläche von 70 x 18m und einer Höhe von 20m wird mit frei im Raumabgehängten Rampen und Ebenen ein Großteil der Ausstellung dem Besucher vorgestellt.

 

 

Technische Daten

Kostengruppe 440

Die Versorgung des neuen Gebäudes erfolgt aus dem Mittelspannungsnetz der RWE im Ringnetz. Dazu wurde ein außerhalb liegendes ehemaliges Versorgungsgebäude zur Unterbringung der Mittelspannungsanlage, der Trafos (2 x 500kVA) und der Niederspannungsschaltanlagen (NN und SV) genutzt.
Von dort aus werden die Gebäudehauptverteilung im Museumsgebäude und die weiteren Unterverteilungen in den einzelnen Versorgungsbereichen erschlossen. Zur Sicherstellung der elektrischen Versorgung für die Sicherheitsbeleuchtung wurden sowohl eine Zentralbatterieanlage im Museum mit entsprechenden Umschalteinrichtungen aufgestellt, als auch eine NEA mit einer Leistung von 350 kVA in dem externen Versorgungsgebäude untergebracht.

Insbesondere die Erschließung der frei schwebenden Ebenen im Museum gestaltete sich auf Grund der architektonischen Vorgaben besonders schwierig.
Die Beleuchtung in den Bürobereichen erfolgt über Anbau- bzw. Pendelleuchten mit BAP – Raster und Einbauleuchten in den Allgemeinbereichen. Für die Beleuchtung des reinen Ausstellungsbereiches und den Ausstellungsobjekten wurde eine Lichtplanung vom Büro Kress & Adams aus Köln erstellt und gemäß diesen Vorgaben umgesetzt.



Kostengruppe 450

Zur Überwachung des Museums wurde sowohl eine Brandmelde- und ELA – Anlage als brandschutztechnisch geforderte Einrichtung, als auch die Einbruchmeldeanlage mit Sicherung der Exponate erstellt.

 

Planungsaufgabe ELT

  • Erstellung der Ausführungsplanung
  • Vorbereiten der Vergabe
  • Mitwirken bei der Vergabe
  • Objektüberwachung
  • Anpassung bzw. Vervollständigung der Planung auf Grund neuer Grundlagen Bestand und neuer Vorgaben Bauherr/Nutzer



Herstellkosten ELT    950.000,00 €