In einem von der Stadt Dinslaken beauftragten Einzelhandelsgutachten aus den Jahren 2002 und 2008 wurde gutachterlich ein Bedarf an den Bestand ergänzenden Einzelhandelsangeboten festgestellt. Als Ziel wurde formuliert, die Hauptgeschäftsbereiche in der Innenstadt durch den Bau eines Einkaufszentrums zu erhalten und zu stärken.
Aus einer von der Stadt Dinslaken veranlassten EU-weiten Ausschreibung ging 2008 die Bietergemeinschaft Neutorpassage Dinslaken (Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, Hellmich Projektentwicklung) als Sieger hervor. Hinsichtlich architektonischer, baulicher, betrieblicher, verkehrs- und umweltrelevanter Aspekte wurde durch diesen Investor das beste Konzept vorgelegt.

Das ehemalige Regierungsviertel in Bonn wurde bisher mit den unterschiedlichen Gebäudekomplexen gemeinsam betrieben, d.h. eine klare kaufmännische/technische Trennung der einzelnen Gebäude hinsichtlich ihrer Ver- und Entsorgungssituation war aus der gewachsenen Infrastruktur derzeit nicht möglich. Die Umnutzung des ehemaligen Regierungsviertels für Zwecke der Vereinten Nationen (UN Campus Bonn) machte eine entsprechende kaufmännische/technische Trennung erforderlich.

Im Rahmen der Erweiterung des „Archäologischen Parks Xanten“ (APX) wurde nach dreijähriger Bauzeit ein moderner Museumsbau aus Stahl und Glas an historischer Stelle auf dem Gelände fertig gestellt. Auf den ausgegrabenen Fundamenten der Eingangshalle wurde ein Gebäude erstellt mit den Originalmassen der Eingangshalle des römischen Stadtbades. Die Ruinen der angrenzenden Baderäume sind von einem Schutzbau überdeckt, dessen Maße und Strukturen ebenfalls das antike Gebäude nachzeichnen.
Im Inneren des neuen „Römermuseums“ mit einer Grundfläche von 70 x 18m und einer Höhe von 20m wird mit frei im Raumabgehängten Rampen und Ebenen ein Großteil der Ausstellung dem Besucher vorgestellt.

Bauherr  DB Projektbau Köln
Gebäudegröße  2500m2
Haustechnikkosten  3.100.000,00 €
Leistungsphasen  Phase 5 - 8
Fertigstellung

Juni 2004 / August 2007

 

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